EVIDENCE FIRST

Transparenz braucht Nachweise.

Claims · Versionen · Drittanbieter · Regulatory · Open Source · Trust Reports

Legal & Trust Framework 2.0Rechtstexte: 9. August 2026 · Anbieterangaben und Ergänzungen: 01.11.2026
Fleeny veröffentlicht nur Trust-Aussagen, deren Scope und Nachweise klar sind. Diese Seite beschreibt, wie Produktclaims, Dokumentversionen, Drittanbieter, Security und regulatorische Aussagen gesteuert werden.

1 Evidence first

Ein Dokument beschreibt zunächst, was vorgesehen ist. Wirksamkeit entsteht erst durch Konfigurationen, Verträge, Testresultate, Protokolle, Freigaben, Schulungen und nachvollziehbare Entscheidungen. Öffentliche Aussagen werden deshalb mit einem Verantwortlichen, einer Evidenz und einem Reviewdatum verbunden.

2 Claim Governance

Claim-BereichVor Veröffentlichung zu prüfen
Gesundheit / ErkennungZweckbestimmung, Evidenz, Grenzen, regulatorische Einordnung
Notfall / AlarmAlarmkette, Abhängigkeiten, SLA, Zuständigkeiten, Fehlalarme/Nichterkennung
Swiss HostedProduktivdaten, Backups, Logs, Supportzugriffe, Drittservices und Ausnahmen
Securitytatsächliche Konfiguration, Scope, Test- und Betriebsnachweise
Zertifizierunggültiges Zertifikat, Scope, Betreiber/Gesellschaft und Ablauf
Verfügbarkeitgemessener oder vertraglich vereinbarter Scope statt pauschaler Prozentangabe

3 Swiss Core mit transparenten Ausnahmen

Ein Schweizer Hostinganbieter allein beweist nicht, dass jede technische Metainformation ausschliesslich in der Schweiz bearbeitet wird. App Store, Push, E-Mail, Zahlung, Support oder Analyse können eigene Datenflüsse verursachen. Solche Ausnahmen werden in Datenschutz- und Drittanbieterinformationen ausgewiesen.

4 Versionsmanagement

AGB, Datenschutzerklärung und Einwilligungen werden mit Version und Gültigkeitsdatum geführt. Wesentliche Änderungen, die eine neue Zustimmung verlangen, werden nicht stillschweigend in alte Zustimmungen hineininterpretiert. Frühere Fassungen bleiben für den Nachweis archiviert.

5 Transparenzbericht

BereichÖffentlich sinnvoll
Datenschutzwesentliche Änderungen und aggregierte Betroffenenprozesse ohne personenbezogene Details
Securitywesentliche Verbesserungen, VDP und gegebenenfalls aggregierte Vorfallinformationen
Verfügbarkeitnur gemessene Werte in einem eindeutig definierten Scope
Open SourceLizenz-/Notice-Prozess und SBOM-Readiness ohne vertrauliche Schwachstellendetails
Lieferantenrelevante Datenstandort-/Subprozessoränderungen, soweit veröffentlichbar
Regulatorylaufende Assessments klar von abgeschlossenen Zertifizierungen trennen

6 Open Source, IP und AI-assistierte Entwicklung

Lizenz-, Urheber- und Rechteketten werden je Release geprüft. AI-Tools gelten nicht als Rechte- oder Sicherheitsnachweis: produktive AI-assistierte Artefakte benötigen menschliche Prüfung auf Funktion, Sicherheit, Drittcode-Ähnlichkeit, Lizenzhinweise und Datenschutz.

7 Sicherheitslücken

Konkrete technische Sicherheitsprobleme sollen über den dokumentierten Responsible-Disclosure-Kanal gemeldet werden. Interne Schwachstellendetails, Schlüssel und Incident-Beweise werden nicht als allgemeine Trust-Inhalte veröffentlicht.

Vulnerability Disclosure Policy

8 Aktuelle öffentliche Dokumente

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